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Fitness für Anfänger: 5 Tipps für den optimalen Einstieg ins Training

Du hast dich dazu entschlossen, dass es Zeit wird mir dem Fitnesstraining zu beginnen? Herzlichen Glückwunsch! Du hast bereits den ersten Schritt auf deinem Weg zu einem neuen und besseren Körper und Geist genommen. Ein ausgewogenes Training kann nämlich dazu beitragen Krankheiten wie Herz-Kreislaufprobleme zu heilen. Außerdem sagen Studien, dass regelmäßiger Sport das Krebsrisiko verringert und Depressionen vorbeugt. Und Fitnesstraining auch den Vorteil mit sich, dass du Gewicht verlieren kannst und insgesamt trainierter und definierter wirkst.
Natürlich musst du für diese Vorteile auch ein bisschen was tun und regelmäßig trainieren, denn wie auch ein bekanntes Sprichwort sagt: „Von Nichts kommt Nichts.“ Aber das bedeutet nicht automatisch, dass du ab jetzt einem strikten, stundenlangen Trainingsplan im Fitnessstudio folgen musst. Wichtig ist auf jeden Fall Kontinuität und Motivation. Daneben spielen aber auch noch eine Reihe von anderen Indikatoren eine wichtige Rolle für deine Erfolg. Wir haben ein paar wichtige Tipps für dich zusammengefasst:

1. Identifiziere dein „Warum“, „Was“ und „Wie“

Dieser Schritt ist zu Beginn sehr wichtig, da du dir nur so ganz klar über deine Trainingsziele werden kannst. Überlege dir also genau, warum du überhaupt mit dem Fitness beginnen möchtest. Möchtest du einen Ausgleich zu deinem stressigen Job? Möchtest du Gewicht verlieren? Möchtest du Muskeln aufbauen? Oder möchtest du lernen, wie du dich besser fokussieren kannst. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe. Höre genau in dich rein und schreibe sie dir dann am besten einmal auf.
Sobald du das gemacht hast, definierst du im nächsten Schritt was für eine Art Sport oder Fitness du genau machen möchtest. Du kennst dich selber am besten: Trainierst du lieber in einer Gruppe oder für dich alleine? Magst du eher Kampfsport oder möchtest du Gewichte stemmen. Es gibt viele verschiedene Optionen. Ziehe bei deiner Entscheidung auch in Betracht, wie viel Zeit du pro Woche hast und wie flexibel du bist.
Im letzten Schritt legst du nun dein „Wie“ fest. Hier überlegst du dir nun, wie oft du die Woche trainieren möchtest und in welchem Umfeld. Wichtig ist, dass du hierbei ganz ehrlich zu dir bist. Wenn es für deine Motivation wichtig ist, dass du besser in einer Gruppe trainierst, dann suche dir passende Kurse heraus. Wenn du weißt, dass du ein Schön-Wetter-Sportler bist, dann geh lieber in ein Fitness-Studio, anstatt Freeletics im Park zu machen.

2. Starte langsam

Übertreibe es zu Beginn nicht mit deiner Motivation und übernimm dich. Es bringt dich nicht näher an dein Ziel, wenn du vor lauter Übermut festlegst, dass du 5 Mal die Woche trainieren möchtest, aber dann in der Realität feststellst, dass du das zwischen Arbeit und Freunde treffen doch nicht einhalten kannst. Auf diese Weise wirst du schnell deine Motivation verlieren.
Die bessere Variante ist, dass du die Intensität Schritt-für-Schritt erhöhst und schaust, wie dein Körper darauf reagiert. Das Motto lautet: „Start slow and go slow.“ Als Anfänger empfehlen wir dir mit maximal 2-3 Trainingstagen á 30 Minuten Workout zu starten.

3. Finde die richtige Mischung

Egal ob dein Ziel die Gewichtsabnahme oder der Muskelaufbau ist, ein optimale Mischung zwischen Ausdauer- und Krafttraining ist meist die beste Option, um deine körperlichen Ziele zu erreichen. Aber auch innerhalb dieser beiden Kategorien solltest du nicht jeden Tag die gleichen Übungen absolvieren. Wenn du jeden Tag joggen gehst, wird dir schnell langweilig und du wirst den Punkt erreichen, an dem du dein Workout nicht mehr genießt.
Versuche daher Rennradfahren, Schwimmen oder andere Disziplinen, die dir Spaß bereiten. Magst du Tennis oder Basketball, dann probiere dich hierbei aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dabei bleibst ist höher, wenn du Spaß an der Sache hast.
Versuche außerdem immer eine gesunde Balance zwischen diesen vier Gruppen von Sport zu finden: Ausdauer, Krafttraining, Flexibilität (z.B. Yoga) und Balance (z.B. Slackline).

4. Vergiss die Pausen nicht

Viele, die mit dem Fitnesstraining anfangen, sind zu Beginn etwas übermotiviert. Sie versuchen so oft wie möglich ins Fitnessstudio zu gehen und geben ihrem Körper keine richtige Chance sich zu erholen. Damit erreichst du mitunter aber eher mehr Schaden als Gutes. Wenn du deinem Körper keine Pausen einräumst, wird deine Leistung mit der Zeit abnehmen und du kannst in einen Teufelskreislauf geraten, in dem dein Körper es nicht mehr schafft sich komplett zu erholen.
Natürlich darf es schonmal weh tun nach einem Workout – das sollte es sogar auch. Aber bitte vermeide bei Muskelkater das Einnehmen von Schmerzmitteln, um schnell wieder das nächste Training machen zu können. Damit fügst du deinem Körper enormen Schaden zu. Bitte lass ihn einfach auf natürlichem Weg heilen und verbringe stattdessen einen entspannten Abend mit deinen Freunden.

5. Übe dich in Dankbarkeit

Sei immer Dankbar dafür, was du bis jetzt schon erreicht hast und wozu dein Körper aktuell in der Lage ist. Das bedeutet nicht, dass du aus den Augen verlieren sollst, wo deine Reise hingehen soll. Aber es ist auch völlig in Ordnung stolz auf das Hier und Jetzt zu sein. Bewege dich Schritt für Schritt auf deine definierten Ziele zu, aber genieße immer auch den Prozess und den Weg dahin.
Wenn du dich vom Kopf her zu sehr darin verstrickst, wo du hinmöchtest, dann kann dich das deine Energie und Motivation kosten. Und das wollen wir auf keinen Fall. Zufriedenheit und Freude ist kein Zustand, der erst in der Zukunft auf dich wartet. Dein Körper ist ein wunderbares und einzigartiges Phänomen. Nimm dir daher jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um dir dessen bewusst zu werden. Es klingt vielleicht nicht so, aber diese kleine Dankbarkeitsübung kann dir dabei helfen den stärksten Körper und Geist zu bekommen, den du dir vorstellen kannst!

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