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3 Schritte wie du erfolgreich gute Gewohnheiten aufbaust (und schlechte hinter dir lässt)

Dein Leben ist eine Summe deiner Gewohnheiten. Wie sehr in Form oder außer Form bist du? Wie glücklich oder unglücklich bist du? Wie erfolgreich oder erfolglos bist du? Das alles ist ein Ergebnis deiner Gewohnheiten. Alles ,was du regelmäßig denkst oder tust, formt deine Glaubenssätze und deine Persönlichkeit. Aber was ist, wenn du dich weiterentwickeln möchtest? Was ist, wenn du neue Gewohnheiten erschaffen möchtest? Geht das überhaupt und wenn ja, wie? In diesem Artikel zeigen wir, von Unleash Your Potential, wie du genau das in 3 einfachen Schritten schaffen kannst!

Was sind Gewohnheiten?

Eigentlich sind Gewohnheiten ja total hilfreich. Sie ermöglichen uns, dass wir tägliche Routineaufgaben wie Zähneputzen oder Duschen ganz nebenbei erledigen können. Sie geben unserem Unterbewusstsein die Möglichkeit sich auf andere, komplexere Aufgaben wie das Lösen von Problemen zu konzentrieren. Jeder von uns hat solche Gewohnheiten und wir aktivieren Hunderte davon jeden Tag!
All diese Rituale lassen sich in drei Untergruppen einteilen. Die Erste umfasst Verhaltensweisen, die wir gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, weil sie schon seit sehr langer Zeit Teil unseres Lebens sind. Ein Beispiel hierfür ist das Zubinden von Schuhen. Als Zweites gibt es Gewohnheiten, die gut für uns sind und an denen wir hart arbeiten, um sie in unser Leben zu integrieren, wie Sport treiben oder ausreichend schlafen. Zu guter Letzt gibt es natürlich noch die schlechten Verhaltensweisen, die ebenfalls jeder von uns hat. Hierzu gehören Rauchen, Aufschieberitis oder extremer Konsum.

Wie entstehen Gewohnheiten?

Du weißt jetzt, dass es insgesamt drei Arten von Gewohnheiten gibt. Alle diese Verhaltensweisen, egal ob gut oder schlecht, folgen dem gleichen Muster aus drei Stufen:

  1. Der Reminder:Der Trigger, der deine Gewohnheit auslöst
  2. Die Routine:Die Gewohnheit selber und die Handlung, die sie beinhaltet
  3. Die Belohnung:Der Vorteil oder Nutzen, den du durch die Gewohnheit erhältst

Damit du dir besser vorstellen kannst, wie dieser Prozess genau abläuft, haben wir ein kurzes Beispiel aus dem Alltag für dich: Das Beantworten eines Telefonanrufs

  1. Dein Telefon klingelt (der Reminder): Dein Klingelton löst den Trigger aus, der dir sagt, dass du an dein Telefon gehen sollst, wenn jemand anruft.
  2. Du gehst ans Telefon (die Routine):Hier tritt deine Gewohnheit in Aktion. Wenn dein Telefon klingelt, hebst du ab und meldest dich mit deinem Namen
  3. Du erfährst wer anruft (die Belohnung):Der Nutzen liegt darin, dass deine Neugierde befriedigt wird, weil du wissen möchtest, wer dich anruft. Außerdem gilt es herauszufinden, welche Information dein Gesprächspartner für dich bereit hält.

Wie baue ich langfristig gute Gewohnheiten auf

Das eben erklärte 3-Stufen-Muster kannst du hervorragend anwenden, wenn du langfristig positive Gewohnheiten in deinen Alltag integrieren möchtest, die deine negativen Verhaltensweisen verdrängen und ablösen. Wir zeigen dir in drei einfachen Schritten, wie du noch heute mit der Umsetzung starten kannst:

1. Schritt: Lege den Reminder für deine neue Gewohnheit fest

Wenn du deinen Freunden erzählst, dass du eine neue Gewohnheit für dich etablieren möchtest, wirst du wahrscheinlich von den meisten hören, dass du dich dafür in Selbstkontrolle und Willenskraft üben musst. Allerdings nimmt diese Anfangsmotivation schnell ab und dein Ego und die Erinnerung an alte Verhaltensmuster übernehmen wieder das Ruder.

Daher ist es wichtig, dass du dir einen guten Reminder für deine Gewohnheit überlegst, der nicht auf Motivation aufbaut. Er sollte es dir einfach machen zu beginnen und deine neue Gewohnheit in etwas integrieren, was du bereits regelmäßig tust. Wenn du z.B. damit anfangen möchtest jeden Morgen Zahnseide zu verwenden, dann tu dies direkt nach dem Zähneputzen. Es dient dann als dein Reminder und ist etwas, das du sowieso täglich tust. Als zusätzliche Hilfe kannst du die Zahnseide direkt neben deiner Zahnbürste lagern.

Wenn du dir einen visuellen Reminder setzt und die neue Gewohnheit mit einem bestehenden Verhaltensmuster verbindest, machst du es dir viel einfacher. Du brauchst keine große Motivation. Diese Vorgehensweise kannst du auf alle möglichen neuen Gewohnheiten anwenden, wie Sport machen, gesunde Ernährung oder regelmäßiges Zeichnen.

Wenn du Schwierigkeiten hast einen passenden Reminder zu finden, gibt es einen einfachen Trick. Nimm dir ein Blatt Papier und mache zwei Listen. In die eine trägst du alle Dinge ein, die du jeden Tag machst, wie z.B.:

– duschen – Schuhe anziehen – Zähne putzen – auf die Toilette gehen – Essen – das Licht ausmachen – ins Bett gehen

Und in der anderen Liste notierst du alles, was dir täglich automatisch passiert, wie z.B.:

– die Ampel wir rot – du bekommst eine Whats App Nachricht – du siehst Werbung im Fernsehen – es wird Dunkel – die bekommst einen Anruf

Damit hast du eine große Auswahl an Dingen, die du sowieso schon tust und der perfekte Reminder für dich sein können. Willst du glücklicher werden, mache z.B. nach jedem Abendessen eine Dankbarkeitsübung.

2. Schritt: Wähle eine Gewohnheit, die einfach zum Starten ist

Es ist wichtig, dass du es dir selber nicht zu schwer machst, eine neue Verhaltensweise einzuführen. Viele neigen dazu ihre Lebensziele mit Gewohnheiten zu verwechseln und nehmen sich vor ihr Leben in möglichst kurzer Zeit auf den Kopf zu stellen. Lass dich nicht von den Medien beeinflussen, die dir weiß machen wollen, dass du in vier Wochen 20 Kilo Gewicht verlieren solltest. Es ist der falsche Weg, wenn du dich unter Druck setzt und denkst, du willst mehr Geld, mehr Erfahrungen und mehr Glück genau JETZT.

Es ist wichtig, dass du dir bewusst machst, dass nachhaltige Veränderung ein Ergebnis von täglichen Gewohnheiten ist und nicht von einmaligen, massiven Transformationen. Wenn du wirklich etwas ändern möchtest, dann haben wir von UYP einen wirklich wichtigen Tipp für dich: Fange klein an und mach den ersten Schritt so einfach, dass du nicht nein sagen kannst!

Du fragst dich jetzt, wie klein? Gehen wir noch mal zurück zum Zahnseide-Beispiel: Beginne damit nur einen einzigen Zahn zu reinigen. Ja, nur einen! Das macht es wesentlich einfacher zu einer Person zu werden, die ihre Gewohnheit auch beibehält. Sobald du sie wirklich konsequent umsetzt, steigerst du das Level immer mehr. Also statt einem Zahn reinigst du zwei, drei, vier, bis du am Ende angekommen bist.

Nun bist du an der Reihe: Was ist dein erster Handlungsschritt? Lege fest, was zu deiner neuen Gewohnheit werden soll und frag dich dann selber, wie kann ich diese Verhaltensweise so einfach gestalten, dass ich dazu nicht nein sagen kann?

3. Schritt: Bestimme deine Belohnung

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil: Feiern! Im Leben ist es wichtig, dass du deine Erfolge feierst und genauso funktioniert es auch mit Gewohnheiten. Dinge, die uns ein gutes Gefühl verschaffen, führen wir gerne weiter fort. Und da eine Aktion regelmäßig wiederholt werden muss, um daraus eine neue Gewohnheit zu schaffen, ist es sehr wichtig, dass du dich selber belohnst.

Wenn du also an deiner Fitness arbeitest, kannst du dich nach dem erfolgreichen Beenden einer Trainingseinheit mit positiven Worten wie „Super gemacht“ belohnen. Wenn du etwas Stärkeres benötigst, gönne dir danach immer ein leckeres und gesundes Essen in deinem Lieblingsrestaurant. Bei der Belohnung sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es ist nur wichtig, dass die Belohnung groß genug ist, um in dir ein positives Gefühl hervorzurufen. Natürlich darf sie auch nicht kontraproduktiv für deine neue Gewohnheit sein. Es macht z.B. keinen Sinn, wenn du ein erfolgreiches Workout mit einer Tüte Chips belohnst.

Eine gute Gewohnheit etabliert – Wie geht es danach weiter?

Wenn du dich an die drei Stufen und unsere Tipps hältst, dann kannst du dir sehr einfach neue und gute Gewohnheiten in deinem Leben aufbauen. Aber wie geht es danach weiter? Um diese Frage zu beantworten ist es wichtig, dass wir an dieser Stelle einmal zwischen Gewohnheiten und Routinen unterscheiden.

Beide Begriffe beziehen sich auf regelmäßige und wiederkehrende Aktionen in unserem Leben. Eine Gewohnheit ist, wie bereits erklärt, eine Verhaltensweise, die wir häufig und auf die gleiche Art wiederholen. Eine Routine ist die Art und Weise Dinge in einer bestimmten Reihenfolge zu erledigen und setzt sich daher aus einer Reihe von Gewohnheiten zusammen. So besteht deine morgendliche Routine z.B. aus den einzelnen Gewohnheiten aufzustehen, zu duschen, deine Zähne zu putzen und zu frühstücken.

Wenn du also langfristig dein Leben positiv verändern möchtest, ist es wichtig, dass du deine guten Gewohnheiten in Routinen verankerst. Du möchtest gesünder leben? Dann verbinde deine Gewohnheiten aus täglichem Sport und gesundem Essen zu einer gemeinsamen Routine. Oder du willst motivierter in den Tag starten? Dann verbinde deine morgendlichen Gewohnheiten aus Yoga, Meditation und einem Kräutertee zu einer Routine.

Wir hoffen, dass dir unsere UYP-Tipps beim Aufbau positiver Verhaltensweisen weiterhelfen und wünschen dir viel Erfolg. Teile gern mit uns deine guten Gewohnheiten und deine nächsten Schritte!

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